Reisebericht von Sonja – Meine Erfahrung im Wüstencoaching mit Nadine 😎🐪

Bevor ich mit Nadine die Reise in die Wüste antrat, war ich einfach nur noch am Funktionieren.
Zwischen Job, Familie, Haushalt und den tausend kleinen Dingen, die mich täglich im Würgegriff hielten, war kaum noch Platz für mich. Innerlich fühlte ich mich leer. Ausgehöhlt.

Ich trug eine Menge mit mir herum: unverarbeitete Traumata aus der Vergangenheit, einen schmerzhaften Verlust – und vor allem das Gefühl, mich irgendwo auf dem Weg verloren zu haben. 🫩


Zweifel, Ängste – und ein leiser Ruf nach Veränderung

Ich hatte ehrlich gesagt ziemliche Vorbehalte gegen dieses Retreat in der Wüste.
Ich bin kein Camping-Fan. Giftige Krabbeltiere? Keine sanitären Anlagen?
Das war nicht meine Vorstellung von Erholung.

Und dann war da diese andere Angst:
Was würde das alles mit mir machen?
Was, wenn da Dinge in mir hochkommen, die ich nicht kontrollieren kann?

👉 Trotzdem sagte ich zu. 
Weil ich tief drin wusste:
Ich will das Alte loslassen. Ich will frei sein. Ich will wieder bei mir ankommen.


Der Beginn meiner Reise zur Selbstfindung

Am 31. Oktober 2025 ging es los.
Zusammen mit Nadine, fünf weiteren Menschen, jeder mit seinem eigenen schweren Päckchen, vier Beduinen und elf Dromedaren startete unsere Karawane in die tunesische Sahara.

Nadine war immer für uns da.
Zum Reden. Zum Schweigen. Zum Trösten – wenn es gebraucht wurde.

Und da waren die vier Beduinen: Nacer, Adel, Hamid und Mosbah. 😍 Sie haben uns bekocht und umsorgt – mit unglaublicher Hingabe.
Und sie haben dabei eine Ruhe ausgestrahlt, wie nur Menschen sie haben,
die mit sehr wenig leben – und genau darin tiefes Glück gefunden haben.

Ihre Dromedare trugen unser Gepäck, unser Wasser, unsere Zelte – und auch uns, wenn wir erschöpft waren. 🐪


Die Wüste tut, was Worte nicht können

Schon am ersten Tag der Wanderung kam alles in mir hoch.
Bilder. Erfahrungen. Gefühle. Tränen.

Ich habe geweint wie nie zuvor. 😭
Ich weinte all die Tränen, die ich jahrelang zurückgehalten hatte,
weil ich immer funktionieren musste.

Und während ich weinte –
ließ ich los.

In den Tagen danach entdeckte ich etwas, das ich verloren glaubte:
Stille. Weite. Atemberaubende Schönheit. 💎
Die Landschaft war so unfassbar klar, dass ich keine Sekunde mehr mit Trübsinn verschwenden wollte.

Ich lachte wieder.
Echt. Herzlich. Frei. 🎉
Mit dieser wundervollen Gruppe Menschen, die mir so nah wurden wie Familie.


Die Coaching-Reise, die mein Herz verändert hat

An diesem vermeintlich trostlosen Ort habe ich mich selbst wiedergefunden.
Das war so viel mehr als nur eine Reise.
Es war eine tiefe, ehrliche Coaching-Reise, die nicht belehrt – sondern begleitet.
Die dich nicht verändern will – sondern dich zu dir selbst zurückführt.

Danke, Nadine. 
Danke an die neun besonderen Menschen, die dieses Abenteuer mit mir geteilt haben.
Ich trage jeden Moment davon in meinem Herzen. 💖

P.S.: Warum hatte ich eigentlich Vorbehalte?
Ich weiß es wirklich nicht mehr.

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